Sophie-Pacini-sSOPHIE PACINI ist in ihrem noch jugendlichen Alter von nicht einmal 20 Jahren eine der größten Begabungen ihrer Generation. Sie zeichnet sich durch ein höchst überzeugendes Klavierspiel aus, in das sie Virtuosität, Neugier und profunde musikalische Kenntnisse über den reinen Notentext hinaus souverän einbringt. Dank ihrer exzellenten Anschlags- und Phrasierungskunst entlockt sie dem Instrument ungemein differenzierte Klangfarben, die zu bewundernswert eigenständigen Interpretationen von leuchtender Transparenz, fesselnder Intensität und  bezwingender musikalischer Logik führen“, begründet die Jury die  Entscheidung für den „Förderpreis Deutschlandfunk“, aus dem ihre letzte CD hervorgegangen ist.

Sophie Pacini, 22, wurde in München geboren und begann mit dem Klavierspiel im Alter von sechs Jahren. Bereits zwei Jahre später gab sie ihr erstes öffentliches Konzert mit Orchester. (Haydn Klavierkonzert D-Dur)

Mit zehn Jahren begann sie ihre Ausbildung als Jungstudentin im Fach Klavier bei Karl-Heinz Kämmerling am Mozarteum Salzburg, wo sie zwei Jahre später in das neu gegründete „Hochbegabteninstitut“ aufgenommen wurde. Ab 2007 studierte Sophie Pacini in der Meisterklasse von Pavel Gililov und schloss ihr reguläres Studium 2011 mit Auszeichnung ab. Zeitgleich besuchte sie Meisterkurse bei Dmitri Bashkirov und bei Fou Ts'ong. 2010 begegnete sie Martha Argerich, die sie einlud 2011 beim Progetto Martha Argerich in Lugano ein Recital zu spielen, seitdem verbindet sie eine enge Freundschaft.

Im Rahmen ihrer internationalen Konzerttätigkeit gab Sophie Pacini bereits Orchesterkonzerte in renommierten Konzerthallen Deutschlands, darunter die Bremer Glocke, die Hamburger Laeiszhalle, die Bonner Beethovenhalle, die Meistersingerhalle Nürnberg, die Liederhalle in Stuttgart und das Konzerthaus Berlin und war unter anderem beim Kammermusikfest Lockenhaus mit Gidon Kremer, beim Deutschlandsberger Klavierfrühling sowie in Pisa, Poznán und bei den Tiroler Festspielen zu Gast. Ihr Japan-Debüt gab sie im Frühjahr 2012 mit dem Tokyo Philharmonic Orchestra in der Suntory Hall. Erstmalig war sie 2012 außerdem beim Klavierfestival Ruhr und bei den Schwetzinger Festspielen zu Gast und gab ihr Solo Debüt im Herkulessaal München und im Konzerthaus Dortmund.

Sophie Pacini gewann zahlreiche 1. Preise, darunter der 1. Preis mit  Auszeichnung beim Bundeswettbewerb "Jugend musiziert" 2005 und der 1. Preis beim "Großen Stipendiumswettbewerb der österreichischen Universitäten" 2009.

Der Preis "Groupe Edmund de Rothschild" beim Sommets Musicaux de Gstaad, mit dem sie 2011 ausgezeichnet wurde, beinhaltete eine CD-Aufnahme mit Schumanns Klavierkonzert a-moll op.54 sowie Mozarts Klavierkonzert Es-Dur KV 271 mit der Deutschen Staatsphilharmonie Rheinland-Pfalz unter der Leitung von Radoslaw Szulc, die 2012 bei Onyx erschien.

2011 wurde ihr der Förderpreis Deutschlandfunk als "eine der größten Begabungen ihrer Generation"  verliehen. Die mit dem Preis verbundene CD-Produktion mit Werken von  Schumann und Liszt für Klavier solo erschien im November 2012 bei CAvi Music.

Ebenfalls 2012 erhielt sie von Salvatore Accardo den Young Artist Price des Festival „Pietrasanta in concerto“ und konzertierte mit dem Orchester des Maggio Musicale Fiorentino.

Im Dezember 2012 war sie auf Einladung von Rolando Villazón in der ZDF/ARTE Sendung „Stars von morgen“ zu Gast.

2013 debütierte die junge Pianistin im Konzert mit der „Camerata Salzburg“ bei den „Salzburger Festspielen“, folgte Einladungen der „Südwestdeutsche Philharmonie“ (zu einer gemeinsamen Tournee), der „Hofer Symphoniker“, der „Dresdner Philharmoniker“, des NDR „Podium der Jungen“ und zu den „Weilburger Schlosskonzerten“ und gab im Rahmen der renommierten Konzertreihe „Neue Namen“ und „Jeunes“ sowohl in Berlin („Otto-Braun-Saal“) als auch in der Zürcher „Tonhalle“ ihr Solo-Debüt.

Weitere Höhepunkte im Konzertkalender der Pianistin für die Spielzeit 2013/14 waren beziehungsweise sind ihre Auftritte beim „Luzerner Sinfonieorchester“(KKL Luzern), dem „Niedersächsischen Staatsorchester Hannover ,beim Konzertverein Ingolstadt, bei „Pro Musica“ im kleinen Sendesaal des NDR, im Münchner Gasteig sowie beim „Mozartfest“ in Würzburg.

In der Spielzeit 2014/15 wird Sophie Pacini unter anderem mit dem „Mozarteum Orchester“ gastieren, ihr Debüt beim „Lucerne Festival“ geben sowie im Konzerthaus Wien mit dem Wiener Kammerorchester und gemeinsam mit den „Duisburger Philharmonie“ Beethovens Klavierkonzert Nr.4 zur Aufführung bringen.

Durch die „Mozart-Gesellschaft-Dortmund“ wird Sophie Pacini seit 2013 als Stipendiatin gefördert.