société philharmonique de bienne

Sonntagskonzerte




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Liebe Freunde der Musik

Die künstlerische Qualität im Angebot unserer Sonntagskonzerte steigt konstant an, und dies wird auch von unserem ebenso stetig anwachsenden Publikum anerkannt. Möglich wurde uns diese Steigerung dank grosszügiger Unterstützung durch die Stadt, den Kanton, durch Mäzene, Sponsoren und nicht zuletzt durch die unermüdliche ehrenamtliche Arbeit unseres Komitees. So können wir auch in diesem Jahr auf erlesene Künstler zählen, die uns mit noch exquisiteren Klängen als bisher verwöhnen werden. Mit Tabea Zimmermann und Antje Weithaas wird das Fest durch zwei Solistinnen von Weltrang eröffnet. In der seltenen Kombination von Violine und Viola werden uns die beiden Künstlerinnen Kleinode aus den Werken von Mozart bis Holliger darbieten. Zwei versierte, bereits berühmte Quartette und ein jüngeres Trio auf dem „Sprungbrett“ zur grossen Karriere werden die Ensembles dieser Saison sein: Zum einen wird das bei uns bereits mehrfach aufgetretene, äusserst beliebte Prazák-Quartett – eines der führenden in der internationalen Szene – ein tschechisches Programm anbieten, in dem uns insbesondere die Werke von Smetana und Janácek Einblicke in die intimste Sphäre beider Komponisten gewähren werden. Des Weiteren kommt mit dem Quartetto Stradivari ein Virtuosen-Ensemble aus Italien zu uns zu Gast, das drei Hauptwerke der kammermusikalischen Literatur präsentieren wird. Überaus gespannt sind wir schliesslich auf das Trio Nota Bene: drei schon mit höchsten Preisen gekrönte junge Künstler, die das Erzherzogtrio von Beethoven interpretieren.

Seit wir uns mit der vorigen Saison unseres neuen hervorragenden Steinway-Flügels erfreuen, darf die Klaviermusik nicht fehlen. Gleich drei “Tastenlöwen” konnten wir engagieren, und alle drei kommen mit Kolossen der Literatur zu uns, die für dieses Instrument geschaffen wurden: Der von Wladimir Askenazy entdeckte Tscheche Lukáš Vondrácek und der von Daniel Barenboim geförderte Franzose David Kadouch sind zwei Pianisten, die sich beide auf einem steilen Weg zur Weltkarriere befinden. Nicht zuletzt wird uns Nelson Goerner beehren, der bereits in den grössten Sälen der Welt zuhause ist, immer wieder aber auch als Liebling des Bieler Publikums den Weg zu uns findet, dieses Mal mit gleich zwei Meilensteinen der Klavierliteratur: der “Kreisleriana” von Schumann und der Sonate h-moll von Liszt. Ihnen, sehr verehrtes Publikum, versprechen wir spannende musikalische Stunden und viel Freude bei den Sonntagskonzerten!