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Source : journalventilo.fr





Source : susanmanoff.com

Sonntag, den 26.2.2012, 17:00 im Logensaal in Biel/Bienne

Nemanja Radulovic, Violine

Susan Manoff, Klavier


LUDWIG VAN BEETHOVEN (1770 - 1827)

Sonate Nr. 5 F Dur op.24 (Frühlings-Sonate)
    Allegro
    Adagio molto espressivo
    Scherzo: Allegro molto
    Rondo: Allegro ma non troppo

Sonate Nr. 7 c moll op.30 N°2
    Allegro con brio
    Adagio cantabile
    Scherzo. Allegro
    Allegro

Sonate Nr. 8 G Dur op.30 N°3
    Allegro assai
    Tempo di minuetto ma molto moderato e grazioso
    Allegro vivace


Der 1985 in Serbien geborene Geiger NEMANJA RADULOVIC erhielt 1996 den Oktoberpreis für Musik der Stadt Belgrad. Er nahm an Meisterklassen mit Yehudi Menuhin, Salvatore Accardo und Joshua Epstein teil. Mit 14 Jahren liess er sich in Frankreich nieder und bildete sich bei P. Fontanarosa am Conservatoire National Supérieur de Musique et de Danse (CNSMD) Paris fort und gewann dann mehrere Wettbewerbe: Joachim in Hannover, Enescu in Bukarest, Yehudi Menuhin in Boulogne-sur-Mer, Wieniawski in Polen . Er wurde „Révélation internationale de l’année“ bei den „Victoires de la Musique“ 2005 und 2006 zum Rising Star ernannt; er spielt in den grössten europäischen Sälen (Concertgebouw Amsterdam, Cité de la Musique Paris, Philharmonk Köln, Carnegie Hall). 2006 vertrat er aus dem Stegreif Maxim Vengerov mit dem Orchestre Philharmonique de Radio-France und Myung-Whun Chung. Seither tritt er mit den grössten Orchestern in Europa, Asien und Amerika auf: Montréal, Tokyo, Hannover, Belgien, Köln, Zürich, Madrid, Torino, London. Seine erste Einspielung für die Firma Transart Live wurde mit der Auszeichnung „Diapason découverte“ belohnt. 2009 bezauberte er die Fachpresse mit der Aufnahme von auserlesenen Musikstücken unter dem Titel „Die Triller des Teufels“ für Decca („Choc de la Musique“von Classica und Empfehlung von der englischen Zeitschrift Strad). Seit 2005 macht er Aufnahmen bei der Firma Transart Live. Mit Susan Manoff hat er kürzllich eine Beethoven-Platte bei Decca aufgenommen. Er wurde 2011 zum Künstler des Jahres bei den „Victoires de la Musique“ ernannt.

Die in New York geborene SUSAN MANOFF lettischer und deutscher Abstammung studierte an der Manhattan School of Music und an der Universität Oregon. Ein intensives Studium mit Gwendoline Koldowsky brachte sie dazu, das Repertoire des Liedes und der Melodie zu vertiefen und auf diesem Gebiet eine der meistgefragten Pianistinnen ihrer Generation zu werden. Neben der Vokalmusik beschäftigt sie sich auch mit der Kammermusik. Sie wirkt regelmässig bei zahlreichen grossen Festspielen mit (Covent Garden, Verbier, Braunschweig, Lugano, Montpellier, Aix-en-Provence). Ebenso tritt sie in allen grossen Musiksälen auf (Champs-Elysées, Châtelet, Opéra Bastille, Wigmore Hall, Concertgebouw, Carnegie Hall, Konzerthaus Wien) Ausserdem wird Susan Manoff regelmässig von France Musique eingeladen.

Als innovative Pianistin und Theaterliebhaberin organisierte sie mehrere Aufführungen, die Musik und Text vereinen. So konnte man sie zusammen mit Nelly Borgeaud, Hélène Delavault, Jean Rochefort oder Marie-Christine Barrault hören und mit J. Jouanneau unter der Regie von Syberberg. S. Manoff hat zahlreiche Platten aufgenommen, insbesondere Brahms mit dem Vokalensemble Michel Piquemal (Arion), französische Melodien mit Elizabeth Vidal (Auvidis), amerikanische Musik mit der Sopranistin Patricia Petibon (Emi/Virgin) sowie eine DVD von einem im Gaveau-Saal aufgenommenen Solokonzert (Decca). Ausserdem nahm Susan Manoff die Filmmusik für „Une vie à t’attendre“ auf, mit Nathalie Baye und Patrick Bruel. Ihre Aufnahme mit Sandrine Piau, „Evocation“ (Naïve) ist neu erschienen. Susan Manoff war auch stellvertretende Chorleiterin an der Pariser Oper und ist zur Zeit Professorin am Conservatoire National Supérieur de Musique (CNSM) Paris.